Das war der Radelspaß 2019

Der Donautal-Radelspaß trotzt der Schlechtwetter-Prognose

Das perfekte Zusammenwirken vieler Partner ermöglicht dieses Top-Event.
Das Wetter am Radelspaß-Wochenende war durchschnittlich. Doch der Zuspruch war, gemessen an der bereits Tagen zuvor absehbar schwierigen Prognose, nach Meinung des Dillinger Landrat und Donautal-Aktiv Vorsitzende Leo Schrell dennoch sehr gut. „Das gelingt tatsächlich nur einer etablierten Top-Veranstaltung“ so Schrell am Tag nach der Veranstaltung. Aus seiner Sicht war wiederum die professionelle Organisation durch das Team von Donautal-Aktiv ausschlaggebend für das reibungslose Zusammenwirken aller Mitstreiter der Stadt Burgau, den Bauhöfen der Streckenkommunen, der Feuerwehren, der Polizei und natürlich der vielen Veranstalter entlang der Strecken. Gerade den Ehrenamtlichen auf der Zentralveranstaltung und entlang der Strecken, für die es sicher nicht optimal gelaufen ist, verglichen mit den Jahren zuvor, dankt Schrell, stellvertretend für den Vorstand von Donautal-Aktiv, für ihr außerordentliches Engagement.

Radelspaß ein Dauerbrenner
Und woher kommt dieser Zuspruch? Es sind die Radfans aus ganz Schwaben, die es sich fast schon zur Tradition machen, beim Radelspaß dabei zu sein. Birgit Altmann und Johannes Prifling vom Donautal-Aktiv-Team betreuten gemeinsam den Radelspaß-Infostand und stellten am Sonntagabend fest, dass der Ankündigungsflyer für 2020 ähnlich oft nachgefragt wurde, wie der aktuelle Streckenplan 2019. Die Fans planen demnach den Termin lange vor. Gründe dafür gibt es viele. Für Donautal-Aktiv-Geschäftsführer Lothar Kempfle sind es die vielen gut abgestimmten Details von der eigenen Radelspaß-Band FIZZ, über eine lokal organisierte Warm-up-Party bis hin zur Kulinarischen Meile und dem Ausstellungsgelände auf der Zentralveranstaltung, die honoriert werden. All diese Komponenten waren in diesem Jahr durch die Burgauer Vereine und Gastronomen sowie die städtischen Mitarbeiter perfekt umgesetzt. „Aus einem guten Platz für diese Veranstaltung haben die Mitwirkendenden ein Top-Angebot gemacht“ so Kempfle. „Und das ist nicht selbstverständlich“ fügt er hinzu. „Eine absolute Alleinstellung bringt dem Radelspaß“, so Angelika Tittl vom Radelspaß-Team, „die jährlich neue und sorgfältige Auswahl der Strecken“. Anders als bei vielen Radveranstaltungen, werde beim Radelspaß darauf geachtet, Strecken mit viel Naturerlebnis zu bieten.

Kooperationen und Zusammenarbeit sind der Schlüssel zum Erfolg
Für Schrell sind die langjährige Kooperation der Tourismusorganisationen der Landkreise Dillingen und Günzburg, das jährliche Engagement der Kommunen sowie die besondere Treue von Sponsoren und Unterstützern, die für die fünfzehnjährige Kontinuität sorgen, wichtige Eckpfeiler. Sein abschließendes Fazit zum Radelspaß 2019: „Da es gelingt die Erfolgsfaktoren optimal zu kombinieren, ist es auch in einem schwierigen Jahr möglich auf eine gelungene Veranstaltung zurück zu blicken“.

Das Radelspaß-Team von Donautal-Aktiv e.V. blickt am Ende des Radelspaß-Wochenendes bereits wieder in die Zukunft. Die konkrete Planung für 2020 beginnt bereits im Herbst 2019 mit einer Infoveranstaltung für mögliche Anbieter im nächsten Jahr. Damit es am 19. und 20. September 2020 wieder heißt: Es ist Radelspaß im Schwäbischen Donautal! Dann mit der Zentralveranstaltung in Wertingen.